Südbali

Angelockt von den tropischen Stränden und der hoch entwickelten Infrastruktur, wohnen die meisten Touristen im südlichen Teil der Insel Bali.

Hier, wo sich Bali am stärksten verändert hat, liegen die Badeorte Sanur, Nusa Dua, Seminyak, Legian und Kuta sowie der Internationale Flughafen. Der Süden Balis ist das touristisch am besten erschlossene Gebiet der Insel. Die Hauptstadt
Denpasar liegt ebenfalls inmitten dieser dicht besiedelten Region.

Überblick

Das Klima ist heiß, aber an den Stränden weht oft eine angenehme Brise. Weiter nach Norden nehmen zwar nicht die Touristenmassen, wohl aber die Temperaturen ab. Besonders in Kuta, aber auch in den anderen Orten, ausgenommen das luxuriöse Nusa Dua, gibt es alles, was das Touristenherz begehrt: Hotels in jeder Preiskategorie, Souvenirgeschäfte, Boutiquen, Restaurants, Nachtclubs und Bars. Nur einsame Sandstrände wird man in den touristischen Zentren Süd-Balis kaum mehr entdecken. Das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut, aber auch entsprechend überlastet.

Ferienorte im Süden

Strände

Die Strände Südbalis sind berühmt, Hunderttausende von Reisenden lassen sich hier im Sommer bräunen – und der dauert das ganze Jahr. Die Massen verteilen sich nicht gleichmäßig, sondern konzentrieren sich an einigen speziellen Küsten. Die Strände von Kuta, Legian, Sanur und Nusa Dua können entsprechend voll sein. Weiter nach Osten, Süden oder Westen gibt es noch einsame Stellen. Die Brandung der Südküste ist ziemlich stark, was Surfer freut, Schwimmer aber ärgert. Häufig verhindern auch Felsen, die bizarr aus dem Wasser ragen, oder Steilküsten ein ungehindertes Schwimmen. Die Korallenriffe, die den Sandstränden vorgelagert sind, haben Südbali übrigens 60 Jahre länger gegen die Holländer geschützt als den mit Schiffen einfacher zu erreichenden Norden. Leider schützte in der Neuzeit niemand die Korallenriffe. So konnte es passieren, dass kilometerlange Riffe herausgebrochen und abgebaut wurden, um aus den Korallen Kalk zu brennen, der wiederum in großen Mengen für den Bauboom seit Ende der 1980er Jahre gebraucht wurde. Mit teilweise heftigen Konsequenzen: Da die Sandstrände nun ungeschützt der Brandung ausgesetzt waren, verschwanden quasi über Nacht ganze Strandabschnitte wie in Candi Dasa, Sanur oder dem südlichen Kuta. Mit Steinmauern und Molen setzte man sich zur Wehr, aber nicht immer erfolg reich. Ganze Strände, wie beispielsweise in Candi Dasa, wurden mit Beton verbaut. Dass die Schäden für das Öko system weitaus größer als für die Kameraperspektive sind, versteht sich von selbst.

Strände außerhalb der großen Ferienorte

Die Halbinsel Bukit

Ganz im Süden liegt die Halbinsel Bukit, die sich stark vom Rest der Insel unterscheidet. Im gegensatz zum fruchtbaren Rest Balis, ist diese Halbinsel ein karger und trockener Winkel. Landwirtschaft gibt es hier so gut wie keine mehr.Es überwiegen steile Klippen, die von der starken Brandung umspült werden. Daher zieht die Halbinsel Bukit vorwiegend Surfer an. Mit Nusa Dua (am östlichen Ende) und Jimbaran auf der Westseite haben sich hier aber auch zwei große Touristenzentren etabliert. Daneben gibt es zahlreiche kleine Strände und Buchten, deren starke Strömungen das Schwimmen allerdings sehr gefährlich machen. Auf der Halbinsel Bukit liegt einer der schönsten Tempel Balis, der bekannte Uluwatu-Tempel – auf jeden Fall für jeden Baliurlauber ein Besuch wert.

Highlights der Halbinsel

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