Ferienort Nordbali Strände

Lovina – Sonnenuntergang in Balis Norden

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[su_heading]Lovina strahlt eine besondere und entspannte Urlaubsatmosphäre aus, die man so im Süden der Insel Bali gar nicht findet.[/su_heading]
[su_box title=”Im Überblick” style=”soft” box_color=”#DD3333″]

  • Was macht man hier ? Den Strand geniessen, Schnorcheln, Trekking oder Fahrradtouren im Hinterland
  • Übernachten in der Nähe:Hotels in Lovina
  • Sehenswertes in der Nähe: Singaraja(10 km), Bedugul(25 km) oder Pemuteran (48km)

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Der Kunstname Lovina geht wahrscheinlich auf den letzte König von Buleleng, Panji Tisna (1908-78) zurück, der in den 1960er-Jahren eines der ersten Hotels hier errichtete, das Tasik Madu. Bis in die 1970er galt Lovina noch als Geheimtipp für Hippies und Backpacker. Sie schätzten die Ruhe der lavageschwärzten Strände und vor allem der billigen Hotels und Losmen.

Dann erlebte der Küstenstreifen in den 80er Jahren einen Bauboom, zahlreiche neue Hotels, Restaurants und Souvenirläden wurden errichtet.  Lovina ist zum einheitlichen Namen für einen Reihe von 6 Orten westlich von Singaraja geworden: Das sind Pemaron, Tukadmungga, Anturan, Kalibukbuk, Kaliasem und Temukus. Beginnend etwa fünf Kilometer westlich der Stadt Singaraja ziehen sich die Orte an einem schmalen, schwarzen Sandstrand entlang.

Lovina ist der Name für einen sechs Orte umfassenden Küstenstreifen im Norden Balis. Der Namen Lovina ist von den beiden Worten „Love” und “Ina” (Verkürzung von Indonesia) abgeleitet.

 

Das Zentrum Lovinas

Delfinstatue in Kalibukbuk
Delfinstatue in Kalibukbuk

Das Zentrum des heutigen Lovinas ist der Ort Kalibukbuk. Hier gibt es neben zahlreichen Hotels auch eine touristische Infrastruktur, wie Restaurants, Bars, Supermärkte, Wäschereien und ein paar Shops. Östlich und westlich des Zentrums wird es deutlich ruhiger. Auch der Strand, gesäumt von einer Promenade, ist in Kalibukbuk am schönsten, leicht zu erkennen an der Delphin-Statue, die hier steht. Im Vergleich zu den Ferienorten Südbalis geht es in Lovina beschaulicher zu. Hier trifft man selten auf aufdringliche Händler und wer sich nicht daran stört, das der feinsandige Strand eher dunkel ist kann hier bei ruhiger Strömung ungestört Baden, oder in einem Fischrestaurant wesentlich preiswerter als im überlaufenen Jimbaran bei einem Abendessen den Sonnenuntergang geniessen.

Abends wird es romantisch, denn der Sonnenuntergang hier ist legendär. Der Strand getaucht in rotes Licht, beobachtet man die Fischerboote die langsam aufs Meer hinaus fahren. Ansonsten ist Lovina nicht unbedingt der Ort für ungetrübtes Badevergnügen. Der Strand ist längst nicht so schön wie anderswo, in Kalibukbuk recht pasabel an einigen anderen Stellen wie in Anturan aber relativ verschmutzt mit Müll. Es hängt auch immer davon ab, wie stark gerade gesäubert wird.

Delfintouren

Delfintour in Lovina

Berühmt ist Lovina aber vor allem für seine Delfintouren, die in kleinen Booten früh morgends aufbrechen um im Sonnenaufgang die Delfine vor der Küste zu bestaunen. Draußen ist das Wasser glasklar und ein solcher Ausflug kann ganz klar jedem Balibesucher ans Herz gelegt werden. Bei mehreren Gelegenheiten habe ich an solch einer Tour teilgenommen und jedesmal Delfine zu gesicht bekommen. Wer gerne schnorchelt, sollte sich auf eine Delfintour die nötige Ausrüstung mitnehmen. So kann man die farbige Unterwasserwelt vor Lovina weitgehend unbehindert genießen.

Ausflüge in die nähere Umgebung Lovinas

Lovina ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung oder zum Schnorcheln im glasklaren Wasser über dem vorgelagerten Riff.  In der näheren Umgebung liegen einige Sehenswürdigkeiten, die man bequem auch mit einem geliehenen Fahrrad erreichen kann:

  • Der Sing Sing Wasserfall: Folgt man der Küstenstraße vom Zentrum Lovinas aus ca. 5 km nach Westen und biegt dann in südliche Richtung ab, gelangt man zum nächsten Wasserfall im Norden der Insel (auf Wegweiser achten!). Im Vergleich zum Git Git-Wasserfall gibt er sich bescheiden: Die Wassermassen stürzen aus lediglich 15 Meter Höhe hinab. Das ist nicht besonders spektakulär, dafür aber ist der Sing-Sing-Wasserfall wundervoll in üppiges Grün eingebettet. Wenn der Wasserstand es erlaubt – und das tut er meist nur zur Regenzeit -, lädt der eiskalte natürliche Pool zum erfrischenden Bad ein. In der Trockenzeit, also zwischen April und September, kann man seine Badehose dagegen getrost im Hotel lassen.
  • Ein Buddhistisches Kloster: Zur Spirituellen Erholung oder einfach nur zum Sightseeing kann man das wenige Kilometer landeinwärts gelegene Kloster Brahma Vihara Arama besuchen. Das einzige buddhistische Kloster Balis ist eine Abwechslung zu den hinduistischen Tempeln der Insel. Wie eine Miniaturausgabe des Borobudur-Heiligtums auf Java thront es schein bar abgeschieden von der restlichen Welt am Fuße der Berge. Zwischen Buddhastatuen, goldglänzenden Gebäuden und tropischen Pflanzen lässt sich die Aussicht genießen und wohltuende Erholung finden. Bevor Sie die Gebetsräume neben dem prächtigen Lotusteich betreten, müssen Sie Ihre Schuhe ausziehen.
  • Eine Heiße Quelle im Ort Banjar: An der Hauptkreuzung in Banjar weisen Schilder linker Hand vom Markt den Weg zu den heißen Quellen Air Panas Banjar, die man nach ca. 2,5 km auf der recht schlechten Straße erreicht. Das Schwefel- und kaliumhaltige Wasser soll heilende Kräfte bei Arthritis und Hauterkrankungen haben. In Stufen wurden drei unterschiedlich große Becken angelegt, die über kunstvolle Wasserspeier gespeist werden. Im bis zu 38 °C warmen Wasser kann man schwimmen oder einfach nur entspannen.

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