Reisevorbereitungen

Gesundheit – Das ist zu beachten beim Bali-Urlaub

Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, der Zeitverschiebung, anderer Hygienebedingungen als in Europa sowie dem ungewohnten Essen, musst Du Deinen Körper in den ersten Tagen langsam an die veränderten Bedingungen gewöhnen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkt in bezug auf Deine Gesundheit, auf die Du unbedingt achten mußt:

1. Schließe unbedingt eine Auslandskrankenversicherung ab

Du solltest unbedingt vor Reisebeginn eine Auslandskrankenversicherung abschließen, sonst bleiben sie im Krankheitsfall auf Bali auf sämtlichen Kosten sitzen. Generell gilt: alle Leistungen sind Vorkasse zu bezahlen. Bei schweren Fällen (Krankenhausaufenthalte, Operationen) musst Du vorher vorher Deine Versicherung in Deutschland anrufen. Also unbedingt die Telefonnummer sowie Deine Versicherungsnummer gut notieren und am besten immer zur Hand haben.

Ich selber nutze die Auslandskrankenversicherung von Hanse-Merkur, die auch bei Stiftung Warentest besonders gut abgeschnitten hat.




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2. Überprüfe rechtzeitig vor Abflug Deinen Impfschutz

Momentan sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ein grundsätzlicher Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A und B sollte dennoch bestehen. Ein großes Problem stellt Tollwut daher. Daher Vorsicht bei Körperkontakt mit Hunden oder Affen (!). Für eine fachkundige Beratung, die speziell auf Deine Bedürfnisse ausgerichtet ist, solltest Du Dich aber nicht auf zwielichtige Blogs (ha,ha) verlassen, sondern eines der Tropeninstitute in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kontaktieren. Denke insbesondere daran, dass Impfungen z.B. gegen Tollwut eine mehrwöchige Vorlaufzeit benötigen. Informiere Dich daher rechtzeitig vor Urlaubsbeginn bei einem der Tropeninstitute.

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3. Leitungswasser auf Bali ist kein Trinkwasser

Das Leitungswasser hat auf ganz Bali keine Trinkwasserqualität und kann bei Verzehr zu schweren Magen- und Darmkrankheiten führen. Auch zum Zähneputzen ist es ratsam abgefülltes Trinkwasser in Flaschen zu verwenden. Dieses wird in vielen Hotels im Zimmer kostenlos bereitgestellt. Abgepacktes und versiegeltes Trinkwasser ist ansonsten in jedem Supermarkt oder Minimarkt erhältlich. Besonders vorsichtig solltest Du auch bei Eiswürfeln sein: Diese sind häufig aus Leitungswasser hergestellt. Nur in guten (hochpreisigen) Restaurants kannst Du bedenkenlos Eiswürfel bestellen.

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4. Durchfallerkrankungen sind ein häufiges Übel

Ein häufiges Übel bei Reisen in die Tropen sind Durchfälle (Diarrhöe), die durch Infektionen hervorgerufen werden. Verdorbene Lebensmittel, ungeschältes Obst, Salate oder Eiswürfel sind häu­fig die Verursacher. Aber auch Mikroorganismen im Wasser zeigen oft negative Wirkungen auf den Magen. Daher sollte man nur abgefülltes Wasser trinken (auf den versiegelten Verschluss ach­ten). Wer ganz sicher gehen will, verzichtet zudem ganz auf Eiswürfel. Generell sollte man daher auf Bali viel trinken und die Zufuhr von Salz nicht vergessen. Bei länger anhaltenden Erkrankungen empfiehlt es sich unbedingt einen Arzt aufzusuchen – es könnte auch eine bakterielle oder ei­ne Amöben-Ruhr (Dysenterie) sein.

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5. Versorgung mit Medikamenten im Blick behalten

Die meisten Medikamente sind in den Apotheken Balis rezeptfrei und günstig erhältlich. In den Hauptferienorten und großen Städten stellt die Versorgung mit Medikamenten kein Problem dar. Gerade in etwas entlegeneren Gegenden sollte man aber mit einer guten Reiseapotheke vorsorgen.

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6. Vorsicht bei Alkoholischen Getränken

Vermeiden solltest Du unbedingt Alkohol zu trinken, über dessen Herkunft Du im unklaren bist. In den vergangenen Jahren ist es auf Bali mehrfach zu Methanol-Vergiftungen durch Alkoholgenuss gekommen, die in mehreren Fällen tödlich ausgegangen sind. Insbesondere bei schwarz gebrannten, hochprozentiger Spirituosen kommt es häufig zur Verunreinigung mit Methanol. Touristen sollten zum Beispiel selbst gebrannte Schnäpse von Einheimischen und Spirituosenmixgetränke meiden und besser zu original verschlossenen, industriell hergestellten Produkten greifen. Wegen ihres geringeren Alkoholgehalts sind Wein und Bier weniger riskant.

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