Bali vom Gipfel des Batur Vulkans

Mit zu den schönsten Erlebnissen eines Bali Urlaubes ist es die Insel vom Gipfel eines Berges zu überblicken. Eine der schönsten Gegenden Balis ist die Region um den Gunung Batur.  Vom Dorf Penelokan hat man einen wunderbaren auf den sichelförmigen Kratersee, der einen großen Teil der Caldera ausfüllt, die vor etwa 20.000 Jahren durch einen gewaltigen Ausbruch des Batur-Vulkans entstanden ist. An den Ufern des Batur-Sees sind einige Dörfer entstanden, deren Bewohner vom Gemüseanbau auf der fruchtbaren Vulkanboden leben.

Überragt werden sie vom 1717 Meter hohen Gunung Batur, der während der Regenzeit meist durch Wolken verhangen ist. Die Abhänge des noch aktiven Vulkans sind bedeckt von schwarzen zerklüffteten Lavafeldern, die sich weit in die riesige Caldera hinunterziehen. Kleinere Rauchwolken über dem Vulkan zeugen davon, das der Gunung Batur bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist.

Was kann man hier unternehmen:

Überblick
  • Kanu fahren auf dem Batursee
  • Besteigung des Batur-Vulkans
  • Besuch der Heißen Quellen in Toyabungkah
  • Trekking

1. Ankunft in Toyabungkah

Am Westufer des Batursees liegt das kleine Dorf Toya Bungkah. Hier befinden sich einige Hotels undeinfache Unterkünfte. Zudem beherbergt der Ort mehrere Restaurants. Da ich außer dem Frühstück noch nichts im Magen hatte, suche ich mir zunächst ein Restaurant. Leider entscheide ich mich für das falsche: Fliegenverseucht und das Essen kaum geniessbar. Wenigstens dem Hund scheint es zu schmecken, der die ganze Zeit unter meinem Tisch lauert.

ÜBERNACHTEN

2. Den Batur Vulkan erklimmen

Da es bereits später Nachmittag ist, entscheide ich mich erst am nächsten Tag mit dem Aufstieg zu beginnen. Von dem örtlichen Guide habe ich erfahren, dass es am besten ist den ca. 2stündigen Aufstigeg um 4 Uhr in der Fühe zu beginnen, da man dann einen traumhaften Sonnenaufgang von der Spitze aus genießen kann.

Der Aufstieg ist dann auch eher eine Bergwanderung als eine Klettertour, man muss definitiv kein Alpinist sein um die etwa 700 Höhenmeter zu überwinden. Gefährlich sind bei der noch herrschenden Dunkelheit die zahlreichen Lavabrocken und Spalten, so dass man nie auf einen ortskundingen Guide verzichten sollte. Festes Schuhwerk, lange Bekleidung, eine Taschenlampe und ausreichend Wasser  gehören unbedingt in die Ausrüstung.

Langschläfer, die lieber während des Tages aufbrechen, verpassen zwar den spektakulären Sonnenaufgang, können aber eventuell auf einen Bergführer verzichten, da die Pfade doch leicht erkennbar sind.  Man sollte aber die Anstrengung nicht unterschätzen, die ein mehrstündiger Auf- und Abstieg im freien Gelände ohne Sonnenschutz mit sich bringt. Oben angekommen trifft man immer wieder auf Spalten, aus denen schwelfelhaltige Dämpfe austretenden und daran erinnern, dass der Gunung Agung immer noch ein aktiver Vulkan ist.

Ein beliebtes Spektakel der Guides ist es über dem heißen Dampf rohe Eier zu kochen. Also etwas Vorsicht ist hier durchaus angebracht. Dafür kann man hier einen spektakulären Sonnenaufgang erleben, der Blick schweift über den höheren Nachbarberg Gunung Abang und bis zu Balis heiligen Gipfel des Agung Vulkans.

3. Entspannung nach der Kletter-Tortur

Nach der anstrengenden Klettertour kann ich nur empfehlen, den Nachmittag in Toya Bungkah ausklingen zu lassen. Ein Bad in den Heißen Quellen (Air Panas) am Ufer des Sees ist sehr entspannend,  zumal die parkähnliche Anlage sehr schön gestaltet ist. Dem Wasser werden heilende Wirkungen bei Hauterkrankungen nachgesagt.

Hier erfährst Du mehr über die heißen Quellen

4. Die Planung für den weiteren Tag

Wenn Du gerade die Region rund um den Bratansee bereist, kannst Du von hier bequem einen Abstecher zu folgenden weiteren Sehenswürdigkeiten unternehmen:

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>