Naturerlebnisse

Diese 5 faszinierenden Landschaften kannst Du auf Bali entdecken

Zerklüftete Küsten, Vulkankegel, weite Strände und schimmernde Seen sowie Wälder und tiefgrüne Reisterrassen prägen die vielfältige Landschaft Balis. Über allem thront der mächtige Vulkan Gunung Agung. Der heilige Vulkan brachten durch zahlreiche Ausbrüche Tod und Zerstörung über die Insel – aber auch Fruchtbarkeit und Neubeginn. Der Gunung Agung und seine kleineren Geschwister Gunung Abang und Gunung Batur schufen die klaren Bergseen im Inland, die heute Touristenscharen in ihren Bann ziehen.

An den Hängen der Vulkane und um die Bergseen, gedeihen faszinierende Kulturlandschaften: Reisterassen, duftende Kaffeeplantagen und zahlreiche Obst- und Gemüsesorten.Zur Provinz Bali gehören noch einige kleinere vorgelagerte Inseln namens Nusa Penida, Nusa Lembongan, Nusa Ceningan, Serangan und Menjangan. Von der großen Nachbarinsel Java im Westen wird Bali durch die Bali-Straße getrennt, die an ihrer engsten Stelle nur 2,5 Kilometer breit und 50 Meter tief ist. Im Osten trennt die 30 Kilometer breite und 3000 Meter tiefe Lombok-Straße Bali von seiner kleineren Nachbarinsel Lombok.

1. Die vorgelagerten Inseln und die Unterwasserwelt

Die Insel Menjangan
Ein Blick auf die Insel Menjangan

Die Küstenlinie der Insel ist zumeist sehr unzugänglich und quasi ein natürlicher Schutzschild gegen die Außenwelt. Steilküsten und scharfe Korallenriffe bilden eine natürliche Barriere. Der vom Strand schnell in große Tiefen abfallende Mee­resboden bietet keinen Ankergrund. Dazu kommen die starken, gefährlichen Strömun­gen, die Bali auf fast allen Seiten umgeben. Die sehr heftige Strömung in der Badung-Straße zwischen Bali und Nusa Penida ist dafür verantwortlich, dass Nusa Penida nicht ebenso mit Bali verwachsen konnte wie die Bukit-Halbinsel.

Die Kalkmasse, welche die Insel Nusa Pe­nida bildet, gehört nämlich zu dem gleichen, auseinander gebrochenen Kalkgürtel, dem auch die Bukit-Halbinsel aufsitzt.Das Meer um Bali und seine vorgelagerten Inseln bieten noch intakte Korallenriffe, die von farbenprächtigen Fischen, Seeschlangen und Rochen bis hin zu den bizarr anmutenden riesigen Mondfischen. Auch verschiedene Hai-Arten und Mantarochen ziehen vor der Küste Balis ihre Kreise.

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  • Pulau Menjangan Korallenriffe und 40 m hohe Felsen bieten einige der besten Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten in Sudostasien.
  • Tulamben:  Das Wrack eines Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe der Küste.
  • Nusa Lembongan: Mangroven und Riffe machen diesen Ort zu einer Top-Adresse für Taucher. Ideal auch als Ausgangspunkt für die nahegelegene Insel Nusa Penida.

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2.Die Gebirgsregionen der Insel Bali

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Die meisten Berge Balis sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Die Gebirgsregion beginnt im Osten der Insel, erstreckt sich durch das Inselinnere bis in den westlichen Arm. Der Vulkan Gunung Agung ist mit 3.142 Meter der höchste Berg der Insel. Beim letzten Ausbruch von 1963 forderte er 2000 Menschenleben und verwüstete zahlreiche Dörfer und Felder. Westlich vom Agung schließt sich der riesige, zehn Kilometer breite Vulkankrater des Batur-Massivs an, mit dem Randkegel des Gunung Abang (2 153 m) als höchste Erhebung. Das Innere des Kraters wird von dem jungen Kegel des Gunung Batur (1 717 m) und vom Kratersee Danau Batur ausgefüllt.

Zahlreiche Flüsse haben hier ihren Ursprung, so auch der Ayung-Fluß, der mit einer Länge von 75km der längste Fluß der Insel ist. Der westliche Teil wird optisch vom Gunung Batukaru dominiert, mit 2.276 m Balis zweithöchster Berg. Das Gebirge ist auch eine Wetterbariere. Nördlich der Berge ist Bali weitaus trockener, hier findet man so gut wie gar keine Reisfelder. Der Südliche Teil der Insel ist wesentlich feuchter und erlebt mehr Niederschläge.

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  • Gunung Agung: Der 3142 m hohe Agung ist der Heiligste unter den Vulkanen Balis. Wenn er nicht gerade wolkenverhangen ist bietet er spektakuläre Aussichten über die Insel hinweg.
  • Gunung Batur: Vulkanischer Themenpark mit rauchenden Schloten. Einsturzkratern und anderen geologischen Kuriositäten.
  • Gunung Batukaru: Neben einem bedeutsamen Tempel beheimatet der Hang dieses Berges auch eine wundervolle Natur

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3. Balis Seen

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In die noch heute dicht bewaldete Bergwelt des Bratan-Massivs schmiegen sich drei Seen. Danau Bratan, Danau Buyan und Danau Tamblingan. Sie bildeten noch vor zwei Jahrhunderten ein zusammenhängendes Ge­wässer, das aber infolge vulkanischer Tätigkeit geteilt wurde. Ein weiterer großer See erstreckt sich im Inneren der Caldera des Batur-Massivs.An den Uferregionen rund um die Bergseen gedeihen in der oft nebelverhangenen kühlen Bergregion auf ertragreichem Boden verschiedenste Feldfrüchte – von der Süßkartoffel bis zur Erdbeere.

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4. Der waldreiche Westen der Insel Bali

Prapat Agung im Taman Bali Barat

Während das fruchtbare Herz der Insel durchweg kultiviert wird, kann man im zentralen Westen noch ungezähmten Dschungel erleben. Westlich des Bratan-Massivs läuft das Ge­birge in einer zerklüfteten Bergkette aus, die nur Höhen von wenig mehr als 1000 m er­reicht, eine wilde, noch von undurchdringlichem Wald überwucherte Gebirgslandschaft, die sehr schmale und steile Grate ausgebildet hat. In der am dünnsten besiedelten Region Balis liegt der weitläufige Bali-Barat-Nationalpark (Taman Nasional Bali Barat) mit seinen Geheimnissen und Naturwundern. Er vereint Steppen, Monsunwald und tropischen Regenwald genauso wie Mangroven und eine schillernde Unterwasserwelt. So ist er ein Refugium für viele Pflanzen und Tiere, die inzwischen von weiten Teilen der Insel verschwunden sind, neben vielen Affenarten wie Makaken und Schwarze Haubenlanguren auch das seltene Banteng-Rind und die grazilen Muntjaks.

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5. Die Kulturlandschaften Balis

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Das mit Abstand am dichtesten besiedelte Gebiet Balis liegt im zentralen Süden und erstreckt sich von der Ebene um die Hauptstadt Denpasar über die allmählich ansteigenden Südhänge der Berge. In dieser uralten Kulturlandschaft, dem Bali der Reiseprospekte und der Ansichtskarten, ist kaum etwas so geblie­ben, wie die Natur es geschaffen hat. Die ursprüngliche Vegetation ist vollständig verschwunden, jeder Handbreit Boden ist völlig umgestaltet worden. Das Landschaftsbild bestimmen die bewässerten Reisfelder, die sich wie beeindruckenden Terassen, die an Treppenstufen erinnern, die Berghänge hinaufziehen. Unterbrochen werden sie nur von den meist in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Straßen und Wegen, von den unter Obstbäumen, Kokospalmen und Bambushainen versteckten Dörfern und von den tief eingeschnittenen Schluchten der Flüsse. Dies ist der Teil der Insel, der Bali berühmt gemacht hat, hier feiert die Kunst ihre größten Triumphe, ja, hier ist selbst die Landschaft ein einziges großes Kunstwerk.

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