Naturerlebnisse Zentralbali

Balis Affenwälder : Alas Kedaton

 

Balis Affenwälder : Alas Kedaton

Affen zählen zu den Tieren, denen man am häufigsten auf Bali begegnet. Viele von ihnen bevölkern kleine Wäldchen und lauern auf Besucher, die Ihnen Obst und Nüsse zum Füttern mitbringen. Einer dieser Affenwälder liegt in Tabanan nahe des Dörfchens Alas Kedaton.
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In der Region Tabanan liegt zwischen Reisfeldern ein kleiner Wald, der von Hunderten von Affen bewohnt ist. Bereits auf dem Parkplatz vor dem Wald wird man von den Affen erwartet, die so oft von Touristen mit Bananen, Nüssen und ähnlichen gefüttert wurden, das ihnen jegliche natürliche Furcht vor den Menschen abhanden gekommen ist. Zahlreiche Geschäfte wurden vor dem Wald errichtet, vor allem Souvenirläden mit Kunsthandwerk, Bekleidung, Zubehör und andere Ramschwaren. Aus indonesischer Sichtweise erhöht diese erweiterte “Infrastruktur” das Interesse an der Sehenswürdigkeit, auf westliche Besucher wirkt es allerdings eher als plumpe Geschäftemacherei und hinterlässt in der Tat bei der Mehrzahl der Gäste einen eher schlechten Eindruck. Wer ohne Guide anreist, wird auf dem Parkplatz schnell von einem oder mehreren selbsternannten Guides bedrängt, die sich für eine Führung durch den Affenwald geradezu aufdrängen. Am besten deutlich das Desinteresse zum Ausdruck bringen !

Alas Kedaton gehört zusammen mit den Affenwäldern von Sangeh und Ubud zu den größten Affenwäldern auf Bali. Es wurden rund 25 verschiedene Baumarten identifiziert, die im Affenwald von Alas Kedaton wachsen. Der Affe spielt in der hinduistischen Mythologie eine sehr wichtige Rolle, so wird etwa die Hanuman durch einen Affen verkörpert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in Mitten des Affenwaldes ein heiliger Tempel errichtet wurde, Pura Alas Kedaton.

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Der Tempel darf von Touristen zwar nicht betreten werden, ist aber auch von außen gut einsehbar. Man kann komplett um den Tempel herumgehen. Zudem ist der Tempel an sich nicht sonderlich spektakulär. Man kann eine Zeit lang dem Treiben der Affen zuschauen oder sie eventuell sogar füttern. Etwas Vorsicht ist im Umgang mit den Affen geboten. Die Affen haben ihre natürliche Scheu vor Menschen komplett verloren und sehen lose Gegenstände wie Brillen, Kopfbedeckungen oder Fotoapparate als ihr Spielzeug an und sind verdammt schnell dabei sich diese Dinge anzueignen. Teilweise können die Tiere aggressiv werden, wenn man sie bedrängt. Neben den Affen sieht man hier auch eine ganze Kolonie Flughunde, die den Tag kopfüber in den Bäumen verbringen und erst bei Nacht aktiv werden. Nur gelegentlich sieht man eines der Tiere eine kurze Runde fliegen. Nachdem man den Tempel umrundet hat kann man sich in einen der unzähligen Souvenirshops begeben.

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